Vorstellung Stadtteilbüro

Das Stadtteilbüro wurde im September 2001 eröffnet und hat sich, wie erhofft, zu dem wichtigsten Kommunikationszentrum der Sozialen Stadt entwickelt. Hier wurden die meisten Projekte der Sozialen Stadt in einem beispiellosen Beteiligungsverfahren geplant. Leicht zugänglich und wohnungsnah bietet es die Möglichkeit für Zusammenkünfte und zwanglose Kommunikation. Außer für die Aufgaben des Quartiersmanagements werden die Räume regelmäßig u.a. für Nachhilfeunterricht, für Vereinstreffen, und Termine der Integrationslotsen genutzt. Das Büro ist an fünf Tagen in der Woche geöffnet und hat offene Sprechzeiten.

Das Stadtteilbüro ist die Anlaufstelle für Rat- oder Hilfesuchende vor Ort. Hier gibt es nicht nur Antworten auf viele Fragen und Hinweise auf Fachdienste und Beratungsstellen sondern auch Telefon, Fax- und Computeranschluss für Kontakte zur Stadt, in den Kreis etc. Das Stadtteilbüro wurde nach dem Auslaufen des Bund-Länder-Programms Soziale Stadt 2013 von der Hattersheimer Wohnungsbaugesellschaft übernommen.

Im Rahmen der Wohnungsbaugesellschaft übernimmt das Stadtteilbüro wichtige Aufgaben im Bereich der Mieterbeteiligung, beispielsweise beim Aufbau einer Willkommenskultur für neue Mieter/innen oder der Initiierung neuer Projekte wie jüngst dem Taschengeldprojekt.

Ein Vorzeigeprojekt ist die „essbare Siedlung“, mit der es gelungen ist, gemeinschaftlich eine Grünfläche zu gestalten und zu einem Gemeinschaftsgarten aufzuwerten. Geplant ist mehr Mieter/innen zu motivieren, selbst Hand anzulegen und eigene kleine blühende Landschaften vor den Häusern zu schaffen. Das Stadtteilbüro unterstützt unter anderem diese Formen der Mieterbeteiligung.