Südringtreff

2004 wurde der Südringtreff (Südring 16) eröffnet. Damit war ein zentraler Kommunikations- und Veranstaltungsort etabliert, der im Rahmen von Bürgerbeteiligung konzipiert worden war. Nach einer „Aktivierenden Befragung“ der Bewohner/innen und einer Zukunftswerkstatt zu Beginn des Förderprogramms „Soziale Stadt“ fand der Ruf nach Räumen Gehör. Die Bewohner/innen der Siedlung waren an der Planung und Umsetzung beteiligt und identifizieren sich mit der Einrichtung. Durch die hohe Eigenverantwortung in Bezug auf die Verwaltung, Bewirtschaftung und Gestaltung der Inhalte wird dieser Effekt erhöht. Die Räume bleiben für mindestens 25 Jahre für die Stadtteilarbeit gesichert, somit ist auch die Ausrichtung auf soziale, kulturelle und Bildungsangebote garantiert.

Die Gemeinschaftsräume sind in einen Gebäudekomplex integriert, der ein Projekt des Generationenübergreifenden Wohnens beheimatet. Mit dem zuständigen Mieterverein „Neues Wohnen“ (NEWO) gibt es eine enge Kooperation. Wie der „Runde Tisch“ waren die Mitglieder des Vereins „Südringtreff“ von Anfang an bei der Planung der Räume, aber auch an der inhaltlichen Ausrichtung beteiligt. Es gibt regelmäßige Mitgliederversammlungen, die auch für Nichtmitglieder offen sind.

Mit dem Südringtreff wurde die Qualität der Siedlung nachhaltig gesteigert und ein Imagegewinn erzielt. Auch die Bewohner/innen der Gesamtstadt sind durch die Einrichtung verstärkt auf die Siedlung und die Stadtteilarbeit aufmerksam geworden und nehmen die Angebote des Südringtreffs vermehrt wahr.

Bis zu 863 Veranstaltungen finden hier pro Jahr statt. Viele davon sind regelmäßig wiederkehrende Termine, wie die für Gruppen der Kleinkinderbetreuung, für die Hausaufgabenbetreuung oder für Weiterbildungskurse. Es gibt diverse Kultur-, Gesundheits- und Sportangebote sowie Veranstaltungen der „Sachsenhäuser“ u.v.m.